|
Wir laden ein zum Besuch der aktuellen, von CINE PLUS realisierten Ausstellungen und Videokunstinstallationen
Harun Farocki - Videogramme einer Revolution
Raimund Kummer - For your eyes only
fake or feint - Szenario 6
Gruppenausstellung RINGEN
Projekt "Borders"
Andreas Sachsenmeier - BuGa
Harun Farocki - Counter Music
Lille 3000, Euralille
Roland Schefferski - reKonstruktion
Harun Farocki - On Construction of Griffith´s Films
Candice Breitz - Working Class Hero (A Portrait of John Lennon)
Kutlug Ataman - Küba
Deutsches Currywurstmuseum Berlin
 Harun Farocki - Videogramme einer Revolution
Videogramme einer Revolution ist eine Provokation. Das sieht man ihm beim ersten Augenschein nicht unbedingt an,
auch wenn der Titel für einen im Kino projizierten Film ungewöhnlich klingt. Der Film von Harun Farocki und Andrei Ujica,
auf der "Viennale" Mitte Oktober in Wien uraufgeführt und anschließend auf der Duisburger Filmwoche gezeigt, versammelt
Videobilder der rumänischen Revolution Ende 1989, und zwar in der strikten Form einer minutengenauen Chronologie der
Tage vom 21. bis zum 26. Dezember.
Der Titelbegriff "Videogramm" bezeichnet das, was von einer Video-Apparatur auf einem
Band aufgezeichnet wurde. Der Titel selbst verspricht die Revolution als elektromagnetische Aufzeichnung und gibt den Film ´
als audiovisuelle Geschichtsschreibung aus. Das ist hoch-, aber wie zu zeigen ist, nicht danebengegriffen. Videogramme einer
Revolution gehört zu den spannendsten Dokumentarfilmen dieses Jahres. Er reißt den Zuschauer in den Strudel der Bilder der
rumänischen Revolution und treibt ihn gleichzeitig immer wieder zu ihnen in Distanz. Ein keineswegs pädagogisches oder
therapeutisch gemeintes Wechselbad, das wie die Lektüre eines die Geschichte aufschließenden Buches in seinem Wechsel
aus Mikro- und Makroperspektive auf- und anregt.
tranzitdisplay, Prag
27.05.2009 - 30.08.2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://cz.tranzit.org/
nach oben
 Raimund Kummer - For your eyes only
"For your eyes only" - Das ist der Titel der Ausstellung, die einen mehr als drei Jahrzehnte umfassenden Werküberblick des
Künstlers Raimund Kummer (geb. 1954) bietet. Der Künstler ist seit den siebziger Jahren bekannt für seine Beschäftigung mit
den Produktions- und Präsentationsbedingungen der Kunst, ebenso trugen seine Ansätze zur Erweiterung des Material- und
Skulpturbegriffes bei.
Kunstmuseum Bonn
28. 05.2009 - 09.08.2009
nach oben
fake or feint - Szenario 6
Das abschliessende Szenario der Ausstellungsreihe fake or feint setzt sich mit Sichtbarkeit und Identität, medialen
Strategien und dem öffentlichen Raum auseinander. Gezeigt werden eine Soundinstallation der Gruppe e-Xplo mit
Jaime Lutzo, eine installative Bild-Assemblage von Tom Holert, eine Bildschirminstallation von Daniel Knorr,
sowie eine Zweikanal-Videoinstallation von Eske Schlüters/Axel Gaertner.
Berlin Carré
27.06.2009 - 25.07.2009
nach oben
Gruppenausstellung RINGEN
Die Ausstellung RINGEN zeigt zehn ungewöhnliche Positionen der internationalen Gegenwartskunst,
denen verschiedene Formen der Selbst- und Weltkonfrontation zu Grunde liegen. In Zeiten des Zweifelns
am Bestehenden und dem daraus resultierenden Bedürfnis nach Neuorientierung verleiht der Begriff des
Ringens einem Gesellschaftszustand Ausdruck, dessen Dimension und Auswirkungen offen sind.
Aus unterschiedlicher Perspektive erkunden die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler die Problematik der
individuellen und gesellschaftlichen Verortung und reiben sich an der elementar-physischen Erfahrung des
In-der-Welt-Seins.
CREAM CONTEMPORARY Berlin
30. Mai - 11. Juli 2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.creamcontemporary.com
nach oben
Projekt "Borders"
Border - Rand, Grenze, Rahmen - steht für eine Bandbreite von Begrifflichkeiten ohne wirkliche Begrenzung.
In der offiziell globalisierten Welt werden Grenzen aufgehoben, Forderungen an die Politik nach Rahmensetzung
gestellt, Ränder besetzt. Border steht zudem für Zusammenhänge aus der Psychologie (borderline syndrom),
der ökonomie (cross border leasing) oder der Geographie (state border).
Wir leben in einer Zeit der Grenzenlosigkeit,
der Entgrenzung, der Grenzüberschreitung, der Randexistenzen oder der Rahmenlosigkeit. Wir stossen
an die Grenzen der Wahrnehmung, leben in unsichtbaren Grenzen, fallen aus dem Rahmen, oder stehen
am Rande des Abgrundes. Unter dem Titel Border plant der Berliner Kunstverein „concentArt“ eine Ausstellung
mit Künstlern aller Genres, Medien, Darstellungs- und Ausdrucksformen.
ConcentArt e.V., Berlin
04.06.2009 - 28.07.2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.concentart.org/d/aktuell.html
nach oben
BuGa 2009
Eine Rose ist eine Rose- Andreas Sachsenmaier-Installation für sechs weibliche Stimmen.
In seinen Arbeiten bedient sich Andreas Sachsenmaiers digitaler Ton- und Bildmedien.
Seine Fragen kreisen um das Charakteristische von Sprache und Bild in alltäglichen
Zusammenhängen oder auf spezifischen Feldern, wie der Politik, der Werbung oder wie
in der vorliegenden Arbeit, der temporären und sich wandelnden Erscheinungsweise von
Rosen. In Rose ist eine Rose für den Kunstverein Schwerin bezieht sich Sachsenmaier
auf das durch DADA um 1912 thematisierte Thema.
BuGa 2009, Schwerin
23.04.2009 - 11.10.2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.a-sachse.de/
nach oben
Harun Farocki - Counter Music
Als Bestandaufnahme unserer Realität und als Reflexion über Film mittels Film ist die Zweikanal-Projektion
Counter Music angelegt, deren Titel wie Bilder sich auf die beiden großen „Stadtsymphonien“ der 1920er Jahre beziehen,
namentlich auf „Berlin. Die Sinfonie der Großstadt“ (1927) von Walter Ruttmann und „Mann mit der Kamera“ (1929)
von Dziga Vertov. Aus Sequenzen, die den historischen Dokumentarfilmen entstammen, aus eigenen Aufnahmen und vor allem
aus vorgefundenem Bildmaterial montiert Farocki seine zeitgenössische Version eines cineastischen Stadtportraits.
Galerie Thaddaeus Ropac, Paris
23.06.2009 - 25.07.2009
nach oben
Lille 3000, Euralille
Seit 14. März stellt das Event „Europa XXL“ Osteuropa und Istanbul in den Mittelpunkt.
Ausstellungen, lebendige Vorstellungen, Feste, die Verwandlung der Faidherbe Straße, Mode, Gastronomie,
Literatur, thematische Wochenenden: Mit 2.500 Veranstaltungen und mehr als 9.000.000 Teilnehmern, hat
schon Lille2004 den Geist der Europäischen Hauptstadt geprägt, indem die Stadt sich der Welt geöffnet hat
und die Dynamik und Kreativität der Männer und Frauen aus dem Norden Frankreichs ins Licht gesetzt hat.
Lille 3000, Euralille
14.03.2009 - 12.07.2009
nach oben
Roland Schefferski - reKonstruktion
In der "reKonstruktion" bezieht sich Roland Schefferski auf den jetzigen Zustand des Innenraums des Pomonatempels
als auch auf seine Geschichte. Auch der Umgang mit der Geschichte und ihre Verdrängung spielen dabei eine wichtige
Rolle. Die für begrenzte Zeit projizierten Bilder der Zerstörung und des Verfalls sollen einen Kontrast zu der wiederaufgebauten
Architektur bilden: Außen der schöne, neue, glatte Pomonatempel – und in seinem Innerem die Narbe der Geschichte.
Die Projektion, die als künstlerische Geste zu verstehen ist, soll dem Betrachter zugleich veranschaulichen, wie kostbar die Kulturgüter
sind, in diesem Fall das früheste Werk von Schinkel. Allein die materiellen Kulturgüter machen jedoch das Kulturerbe einer Nation
nicht aus. Es ist viel mehr ein komplexer Prozess, der in Deutschland bereits eine Tradition hat.
Pomonatempel auf dem Pfingstberg in Potsdam
18.07.2009 - 30.08.2009
nach oben
Harun Farocki - On Construction of Griffith´s Films
Die Videoinstallation On Construction of Griffith´s Films
untersucht, wie so viele Arbeiten Farockis, einzelne Genres und deren Bau- und Stilmittel.
Verglichen wird hier eine Sequenz aus W.D. Griffiths Stummfilm „The Lonedale Operator“ von 1911
mit einer Sequenz aus dessen späterem Klassiker „Intolerance“ (1916).
Galerie Thaddaeus Ropac, Paris
23.06.2009 - 25.07.2009
nach oben
Candice Breitz - Working Class Hero (A Portrait of John Lennon)
Die Arbeit von Candice Breitz untersucht den Einfluss kommerzieller Popkultur innerhalb eines globalen Kontexts.
Working Class Hero (A Portrait of John Lennon) zeigt 25 begeisterte John Lennon Fans beim Nach-Singen seines
ersten Soloalbums John Lennon / Plastic Ono Band (1970). Das Album befasst sich mit den Traumata von Lennons
Kindheit - Lennon schreit seine Verletzungen, seine Wut und seine Verzweiflung heraus und 25 Hardcore Fans machen
es ihrem Idol nach. Neben 8 Teilnehmern aus Newcastle und 5 Fans aus Liverpool nahmen Leute aus Wales, Schottland,
Japan, Italien und den USA an dem Projekt teil. Das Gesamtwerk dauert 39 Minuten und 55 Sekunden und wird in einer
Endlosschleife gezeigt. Loops, endlose Wiederholungen sind Breitz' Obsession.
San Francisco Museum of Modern Art
14.09.2009 - Januar 2010
nach oben
Kutlug Ataman - KÜba
KÜBA, nach der karibischen Inselrepublik benannt, ist eines der stadtbekanntesten Ghettos Istanbuls.
Zusammengepfercht und inmitten einer Gegend mit geringem Einkommen und hochragenden
suburbanen Blocks nahe des Flughafens, sind die notdürftigen Häuser von KÜBA aus
billigen Konstruktionsmaterialien wie Altmetall und Lehmboden gebaut. Einstöckige hüttenhafte
Behausungen stehen in starkem Kontrast zum Rest der Gebäude im fernen istanbuler Ballungsgebiet.
Vierzig Menschen – Kinder, Frauen und Männer, kurdische Migranten und Flüchtlinge aus Syrien, Iran und dem Irak,
die in der Istanbuler Barackensiedlung Küba leben – lässt der türkische Künstler Kutlug Ataman in seiner Videoinstallation
im Museum Ludwig in Köln zu Wort kommen.
Museum Ludwig, Köln
01.09.2009 - 17.01.2009
nach oben
Deutsches Currywurstmuseum Berlin
Die Currywurst geht ins Museum. Das Deutsche Currywurst Museum Berlin präsentiert ab
dem 15. August 2009 eine einzigartige Erlebnisausstellung rund um die Currywurst.
Schützenstraße 70, Berlin
Eröffnung 15.08.2009
nach oben
|