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Wir laden ein zum Besuch der aktuellen, von CINE PLUS realisierten Ausstellungen und Videokunstinstallationen
Harun Farocki - Immersion
Nadja Marcin, Confessions of a Donkey
Harun Farocki - Videogramme einer Revolution
Petra Lottje - Episoden
Gruppenausstellung RINGEN
Projekt "Borders"
Andreas Sachsenmeier - BuGa
 Harun Farocki - Immersion
In Farockis Film "Immersion" (2009, 20 min.) untersucht Farocki, wie das "Eintauchen" in künstliche,
interaktive Bildräume im US-Militäralltag Anwendung findet. Auch hier geht es um riskante Unternehmen.
Soldaten bekommen Computeranimationen des orientalischen Einsatzgebietes vorgespielt, um sie auf
Geschehnisse im Ausnahmezustand vorzubereiten oder sie später zu entraumatisieren.
STUK Kunstcentrum, Leuven,
03.05.2009 - 14.06.2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.stuk.be/expo/detail/57083
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 Nadja Marcin, Confessions of a Donkey
Klimax dieser Performance von Marcin ist ein fiktives Hochzeitsritual der Künstlerin selbst
mit einem Esel. In vorhergehenden Szenen wird die facettenreiche Beziehung der beiden geschildert.(...)
Themen dieser komplexen Performance, gedreht in der Wall Street, in Marcins New Yorker Studio, in der
Dorstener Innenstadt, dem Heimatort der Künstlerin, und an zahlreichen weiteren Drehorten sind unter
anderen christliche Rituale und Symbolik, Eitelkeit, Verfehlung, Versuchung, Eifersucht und Liebe.
Und der Rahmen all dessen die christliche Hochzeit als Heilssuche, als vermeintlicher Höhepunkt einer Partnerschaft,
geschlossen zwischen zwei ungleichen Partnern, die nicht derselben Spezies angehören. An den Betrachter
sich richtende Anklagen wie "You are the rotten children of the ego world!" sind die Logik der kritischen
Betrachtung von Konvention und Gesellschaft als Autorität, die in Frage gestellt wird. Marcin pointiert anhand
von "Marriage with a donkey" den Unterschied zwischen kommerzieller Sinnsuche, konstruierter Sinnfindung
und natürlicher Sinnlichkeit.
Kunstverein Dorsten
07.05.2009 - 07.06.2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.kunstverein-dorsten.de/
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 Harun Farocki - Videogramme einer Revolution
Videogramme einer Revolution ist eine Provokation. Das sieht man ihm beim ersten Augenschein nicht unbedingt an,
auch wenn der Titel für einen im Kino projizierten Film ungewöhnlich klingt. Der Film von Harun Farocki und Andrei Ujica,
auf der "Viennale" Mitte Oktober in Wien uraufgeführt und anschließend auf der Duisburger Filmwoche gezeigt, versammelt
Videobilder der rumänischen Revolution Ende 1989, und zwar in der strikten Form einer minutengenauen Chronologie der
Tage vom 21. bis zum 26. Dezember.
Der Titelbegriff "Videogramm" bezeichnet das, was von einer Video-Apparatur auf
einem Band aufgezeichnet wurde. Der Titel selbst verspricht die Revolution als elektromagnetische Aufzeichnung und gibt
den Film als audiovisuelle Geschichtsschreibung aus. Das ist hoch-, aber wie zu zeigen ist, nicht danebengegriffen.
Videogramme einer Revolution gehört zu den spannendsten Dokumentarfilmen dieses Jahres. Er reißt den Zuschauer in den
Strudel der Bilder der rumänischen Revolution und treibt ihn gleichzeitig immer wieder zu ihnen in Distanz. Ein keineswegs
pädagogisches oder therapeutisch gemeintes Wechselbad, das wie die Lektüre eines die Geschichte aufschließenden
Buches in seinem Wechsel aus Mikro- und Makroperspektive auf- und anregt.
tranzitdisplay, Prag
27.05.2009 - 30.08.2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
http://cz.tranzit.org/
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Petra Lottje - Episoden
EPISODEN ist ein 3-geteiltes lip-syncing-Video, basierend auf einer komponierten Soundcollage
ausgewählter Spielfimzitate. Auf die Information der Originalbilder wird verzichtet, es entsteht eine
eigenständige Arbeit mit anderen Darstellern. Indem Petra Lottje die Dialoge in einen anderen Kontext
bringt, stellt sie verfremdete, neue und doch vertraute Bezüge zwischen Filmwelt und Alltag des
Betrachters her. Einige Videoarbeiten mit formal ähnlichem Ausgangsmaterial wird Lottje auf separatem
Monitor präsentieren.
WESTWERK., Hamburg
15.05.2009 - 23.05.2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.westwerk.org/
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Gruppenausstellung RINGEN
Die Ausstellung RINGEN zeigt zehn ungewöhnliche Positionen der internationalen Gegenwartskunst,
denen verschiedene Formen der Selbst- und Weltkonfrontation zu Grunde liegen. In Zeiten des Zweifelns
am Bestehenden und dem daraus resultierenden Bedürfnis nach Neuorientierung verleiht der Begriff des
Ringens einem Gesellschaftszustand Ausdruck, dessen Dimension und Auswirkungen offen sind.
Aus unterschiedlicher Perspektive erkunden die ausgewählten Künstlerinnen und Künstler die Problematik der
individuellen und gesellschaftlichen Verortung und reiben sich an der elementar-physischen Erfahrung des
In-der-Welt-Seins.
CREAM CONTEMPORARY Berlin
30. Mai - 11. Juli 2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.creamcontemporary.com
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 Projekt "Borders"
Border - Rand, Grenze, Rahmen - steht für eine Bandbreite von Begrifflichkeiten ohne wirkliche Begrenzung.
In der offiziell globalisierten Welt werden Grenzen aufgehoben, Forderungen an die Politik nach Rahmensetzung
gestellt, Ränder besetzt. Border steht zudem für Zusammenhänge aus der Psychologie (borderline syndrom),
der ökonomie (cross border leasing) oder der Geographie (state border).
Wir leben in einer Zeit der Grenzenlosigkeit,
der Entgrenzung, der Grenzüberschreitung, der Randexistenzen oder der Rahmenlosigkeit. Wir stossen
an die Grenzen der Wahrnehmung, leben in unsichtbaren Grenzen, fallen aus dem Rahmen, oder stehen
am Rande des Abgrundes. Unter dem Titel Border plant der Berliner Kunstverein „concentArt“ eine Ausstellung
mit Künstlern aller Genres, Medien, Darstellungs- und Ausdrucksformen.
ConcentArt e.V., Berlin
04.06.2009 - 28.07.2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.concentart.org/d/aktuell.html
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BuGa 2009
Eine Rose ist eine Rose- Andreas Sachsenmaier-Installation für sechs weibliche Stimmen.
In seinen Arbeiten bedient sich Andreas Sachsenmaiers digitaler Ton- und Bildmedien.
Seine Fragen kreisen um das Charakteristische von Sprache und Bild in alltäglichen
Zusammenhängen oder auf spezifischen Feldern, wie der Politik, der Werbung oder wie
in der vorliegenden Arbeit, der temporären und sich wandelnden Erscheinungsweise von
Rosen. In Rose ist eine Rose für den Kunstverein Schwerin bezieht sich Sachsenmaier
auf das durch DADA um 1912 thematisierte Thema.
BuGa 2009, Schwerin
23.04.2009 - 11.10.2009
Weitere Informationen finden Sie hier:
www.a-sachse.de/
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