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Wir laden ein zum Besuch der aktuellen, von CINE PLUS realisierten Ausstellungsprojekte:
Installation von Stefan Roloff - Lindenhotel
Gasometer Schöneberg
„Wiederkehr der Landschaft”
„Unwetter”
Harun Farocki „Deep Play”
Henrike Daum „Houseboat, 2010”
Installation von Stefan Roloff - Lindenhotel
Vom 5. Mai bis 6. Juni zeigt Stefan Roloff seine ortsbezogene Videoinstallation „Lindenhotel“ im ehemaligen Stasi-Gefängnis Potsdam.
Roloff projiziert die Videobilder von neun politischen Gefangenen als Silhouetten in ihre früheren Zellen der ehemaligen Untersuchungsanstalt des Staatssicherheitsdienstes der DDR. Alter und Gesicht der Inhaftierten sind nicht zu erkennen. Die so erzeugte Anonymität verleiht ihrer Geschichte eine bedrückende Aktualität. Dem „anonymen“ Erleben im Stasi-Gefängnis wird mithilfe von eingespielten Interviews Individualität verliehen. Auf diese Weise entstehen im Geiste des Betrachters eindrückliche und individualisierte Bilder, die Eindrücke und Empfindungen in den Zellen intensivieren.
Der Maler Stefan Roloff setzt in seiner Arbeit Videobilder wie Farbschichten aufeinander und zeigt, was Menschen im Lauf von vierzig Jahren an diesem Ort widerfahren ist.
Die Ausstellung wird am 4. Mai durch den brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck eröffnet.
CINE PLUS liefert die AV-Technik und installiert die Projektionen in den Räumen des Untersuchungsgefängnisses. Die Konfektionierung der Filme zur Ausspielung auf speicherkartenbasierten AV-Playern wurde ebenfalls von Cine Plus ausgeführt.
öffnungszeiten: Dienstag bis Samstag, 10–18 Uhr
Ort: Lindenstraße 54, 14467 Potsdam
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Gasometer Schöneberg
Der Gasometer im Berliner Stadtbezirk Schöneberg wurde in den 90er Jahren außer Betrieb genommen und steht seit 1994 unter Denkmalschutz. Das 78 Meter hohe Industriegebäude gilt als markantes Wahrzeichen Schönebergs. Seine Umgestaltung geschieht im Zeichen des Europäischen Energieforums (EUREF), das zu einer interdisziplinären und internationalen Plattform rund um das Thema Energie werden soll.
Am 30. April feiert die Schweizer Firma Nüssli im transparenten Kuppelbau des Gasometers (construction by NüSSLI) ihr 20-jähriges Bestehen in Deutschland und das 10-jährige Jubiläum ihrer Niederlassung in Berlin.
CINE PLUS liefert für die Jubiläumsveranstaltung das komplette Ton- und Bildwiedergabe-Equipment und führt die technische Betreuung der Veranstaltung durch.
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„Wiederkehr der Landschaft”
Wurde „Landschaft“ bislang als „neutrale
Verfügungsmasse des boomenden Städtebaus“
betrachtet, zeugen Naturkatastrophen, Wasserknappheit und Artenschwund
von den ökologischen Folgen eines urbanen Raubbaus.
Nötig sind aus diesem Grund nachhaltige Lösungen, die
dem Lebensraum Stadt seine Schönheit und Identität
zurückerobern sowie eine neue emotionale Annäherung
erlauben. Gezeigt werden in diesem Zusammenhang Projekte von
Landschaftsarchitekten aus unterschiedlichen Ländern, die
ökologische Effizienz und Rekultivierung von Landschaft mit
einem hohen ästhetischen Anspruch verbinden.
Mit Las Vegas und Venedig vergleicht die
Ausstellung
„Wiederkehr der
Landschaft“ zwei Städte, die landschaftlich und
historisch betrachtet unterschiedlicher nicht sein könnten.
Die 2009 im Auftrag der Akademie der Künste entstandenen
Luftbilder des amerikanischen Fotografen Alex S. McLean zeigen
eindringlich, dass beide Städte heute mit ähnlichen
ökologischen Problemen zu kämpfen haben:
Zersiedelung, Luftverschmutzung und Wasserknappheit.
CINE PLUS liefert für die Ausstellung die AV- und Großbildprojektions-technik. Die gezeigten Filme werden von framegenau synchronisierten AV-Playern abgespielt. Cine Plus programmierte die Installation und transkodierte das Filmmaterial.
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„Unwetter”
Im Rahmen des Akademie-Themenschwerpunkts "Wiederkehr der Landschaft" fokussieren 12 ausgewählte internationale Künstlerinnen und Künstler in der Video- und Soundinstallation "Unwetter", kuratiert von Alfons Hug, den Klimawandel in medialen Auftragsarbeiten.
Von den apokalyptischen Zuständen der Ölproduktion im Nigerdelta bis zu den verschwindenden Gletschern in Südpatagonien setzen sich die Künstler mit der Wechselwirkung zwischen Natur und menschlicher Aktivität auseinander und dokumentieren ihre Eindrücke in Videoarbeiten, Fotografien und Soundaufnahmen. In einer akustischen und visuellen Zusammenschau aus Sinneseindrücken kulminieren die Kräfte der Natur aus der ganzen Welt in einer Installation auf elf Leinwänden. Die Black Box als isolierter Ort in den Untergeschossen der Akademie der Künste betont die Radikalität der klimatischen Veränderungen, die uns alle betreffen.
Ein Projekt des Goethe-Instituts Rio de Janeiro und der Akademie der Künste, Berlin.
CINE PLUS plant in Abstimmung mit der Kuratorin die Anordnung der Videoprojektionen im Raum und liefert die AV-Technik. Zudem führte CINE PLUS die Konfektionierung des Materials für die Ausspielung über Speicherkarten-AV-Player durch.
Video- und Soundinstallation: 21. April bis 20. Juni 2010
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Harun Farocki„Deep Play”
Farocki, preisgekrönter Filmemacher und Installations-künstler, verwendet in seiner Arbeit „Deep Play” Aufnahmen des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, in der einzelne Spieler gefilmt, aber auch computergenerierte Spielsituationen dargestellt werden. Der Fußball gilt Farocki als Metapher des Lebens allgemein. Er stellt hierbei die öffentliche Wahrnehmung – bestimmt durch die Konformität der Fernsehbilder – infrage, dekonstruiert sie und bietet dem Betrachter die Möglichkeit eines Blickes auf seine eigene Realität.
Eine Installation nicht nur für Fußballfans. „Deep Play” macht aus einem Fußballspiel ein kunstvolles Nebeneinander von Eindrücken und gibt dem Betrachter die Möglichkeit, selber zu wählen, welche Gestalt diese annehmen sollen.
Das Goethe-Institut Johannesburg zeigt ab 6. Juni anlässlich der Fußballweltmeisterschaft in Südafrika die Installation Farockis in der Johannesburg Art Gallery.
CINE PLUS stellt den 12-kanaligen Videoserver bereit, der eine absolut framesynchrone Wiedergabe der Mehrkanal-Videoinstallation gewährleistet.
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„Henrike Daum”
Die am 10. Februar 2010 gegründete Kuratoren-Gemeinschaft 10/2/10 stellt noch bis Oktober an attraktiven Berliner Veranstaltungsorten die Arbeiten internationaler Künstler vor.
Henrike Daums Videoprojektion "Houseboat" (2010) bespielt das Fenster
des KIMs zur Straßenseite der Brunnenstraße 10.
Der Blick von Aussen nach Innen wird hier allerdings in der Videoprojektion wieder umgekehrt
und zeigt einen Fensterausschnitt von Innen nach Aussen,
aus einem Hausboot heraus auf die unruhige Wasseroberfläche.
Dabei wird der ruhige Ausblick durch die horizontalen Lamellen der Fenster-Jalousie
immer wieder von Lichtreflexionen der Sonne streifenartig durchbrochen,
und machmal kreuzt ein Vogel das Bild.
CINE PLUS liefert den Videoprojektion.
Veranstaltungsort: KIM, Brunnenstraße 10, 10119 Berlin
Im Rahmen des "Gallery Weekend" 30.04. - 02.05.
Henrike Daum - Houseboat, 2010, digital video projection, loop, dimensions variable
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