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Mittwoch, 21. September, 2011

Kinopremiere "Vergiss dein Ende"


CINE PLUS hat den jungen Regisseur Andreas Kannengiesser bei seinem Film "Vergiss dein Ende" als Koproduzent begleitet.
Vergiß dein EndeDas Drehbuch stammt von HFF-Absolvent Nicolas Woche.

CINE PLUS übernahm unter anderem das Online und conforming, die Farbkorrektur, das 35mm-Filmrecording, die Erstellung der Nullkopie und die Dolby E Erstellung. "Vergiss dein Ende" ist ein Sozialdrama reinen Wassers, eine grau-bleierne, schonungslos bittere Realitätsabbildung, die zwischen viel Not und Elend vage Hoffnung schöpfen lässt. Zudem ist der Film ein wunderbares Beispiel für genau erarbeitetes, exzellent gespieltes deutsches Schauspielerkino. film-dienst (Sascha Koebner)

Mit seinem Abschlussfilm verarbeitet der Nachwuchsregisseur Andreas Kannengießer jenen beunruhigenden Gedanken, der sich still und heimlich quer durch die Gesellschaft zieht: Was passiert, wenn man plötzlich mit einem Pflegefall konfrontiert wird? Nachdem die wenigsten die nötigen finanziellen Mittel für eine externe Betreuung aufbringen können, ist die häufigste Konsequenz die häusliche Pflege. Ein schonungslos ehrlicher, sensibel inszenierter Film über ein unterrepräsentiertes Thema.

VERGISS DEIN ENDE thematisiert sensibel die Problematik der Demenz in all ihren Facetten - die Hilflosigkeit und Abhängigkeit der Erkrankten einerseits, die Hilflosigkeit und überforderung der Angehörigen andererseits. Kurzinhalt: Seit vier Jahren kümmert sich Hannelore aufopferungsvoll um ihren Mann, der an Demenz erkrankt ist. Alles dreht sich um die Pflege und die Bedürfnisse von Klaus, der sich im Alltag nicht mehr zu Recht findet und sich weder allein waschen noch allein essen kann. Tag für Tag erträgt Hannelore, dass ihr geliebter Mann, mit dem sie seit 40 Jahren verheiratet ist, sie nicht mehr erkennt und sie in seiner Hilflosigkeit sogar anspuckt oder schlägt. Doch Hannelore ist ausgebrannt, am Ende ihrer Kräfte. So flüchtet sie eines Tages Hals über Kopf aus der Wohnung und folgt heimlich ihrem Nachbarn Günther, den sie zufällig in der Bahn sieht, in sein Ferienhaus auf Rügen. Günther leidet ebenfalls und will seinem Leben in der Abgeschiedenheit ein Ende setzen, nachdem er seinen Lebensgefährten verloren hat. Als Hannelore unerwartet an der Endhaltestelle vor ihm steht, ist Günther alles andere als begeistert. Langsam wird aus der anfänglichen Abwehr Offenheit und die beiden lernen Schritt für Schritt einander zu vertrauen. Zwei verletzte Seelen, die sich eigentlich nicht kennen, geben sich Hoffnung und Halt in einer Zeit der scheinbaren Ausweglosigkeit. Koproduktion: Vergiss dein Ende


Quelle (Text und Bild): http://www.vergiss-dein-ende.de

Das berührende Drama wurde zum Film Festival "plus CAMERIMAGE" eingeladen.

Hier wird sich der Film in den Kategorien "Cinematographers Debut" und "Director Debut" der Konkurrenz stellen.

plus CAMERIMAGE - International Film Festival of the Art of Cinematography
26. November - 3. Dezember 2011
Bydgoszcz, Polen

Auf folgenden weiteren Film Festivals wird "Vergiss dein Ende" in nächster Zeit präsentiert:

Torino Film Festival, Italien
25. November - 03. Dezember 2011

São Paulo International Film Festival, Brasilien
20. Oktober - 03. November 2011

Ourense International Film Festival, Spanien
14. - 23. Oktober 2011

Weitere Informationen finden Sie unter:

http://www.pluscamerimage.pl
http://www.hff-potsdam.de







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